Eine europäische Alternative zu Messenger Kids

Messenger Kids wurde von Meta speziell für jüngere Kinder entwickelt — und man merkt es: Die App bietet echte Elterneinstellungen, Videoanrufe und eine wirklich kindgerechte Oberfläche. Aber sie ist und bleibt ein Meta-Produkt. Die Kommunikation deines Kindes läuft über Metas Infrastruktur, und Familien müssen sich damit wohlfühlen, dass Meta diese Daten verarbeitet. Ping ist ein privater Messenger für Kinder und Familien, entwickelt und gehostet in Deutschland — ohne Facebook-, Instagram-, Messenger- oder Meta-Konto und ohne Verbindung zu einem Werbeunternehmen.

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Warum Messenger Kids für manche Familien gut passt — und andere ins Nachdenken bringt

Messenger Kids ist keine schlechte App. Verglichen mit allgemeinen Messengern wie WhatsApp wurde sie mit Blick auf Kinder entwickelt und bietet echte Sicherheitsfunktionen. Aber für Familien, denen wichtig ist, wo die Daten ihres Kindes landen und wer sie langfristig kontrolliert, lohnt es sich, ein paar Dinge genauer zu betrachten:

Sie ist Teil des Meta-Ökosystems.

Messenger Kids wird über Meta-Dienste verwaltet — darunter die Facebook-App und das Eltern-Dashboard. Wer Facebook nicht mehr nutzt oder Meta-Produkte für die Familie lieber meidet, wird das als entscheidenden Punkt sehen. Ping hat keine Verbindung zu Facebook, Instagram, Messenger oder Meta.

Die Daten deines Kindes werden von Meta verarbeitet.

Messenger Kids zeigt keine Werbung, und Meta gibt an, die Kinderdaten aus Messenger Kids nicht für Werbezwecke zu nutzen. Dennoch wird die App von Meta betrieben — und die dabei erhobenen Daten werden innerhalb der Meta-Infrastruktur verarbeitet und unterliegen Metas Datenschutzbedingungen. Die US-amerikanische Verbraucherschutzbehörde FTC hat Meta zuvor vorgeworfen, Eltern über Datenschutzkontrollen bei Messenger Kids getäuscht zu haben, und vorgeschlagen, Meta die kommerzielle Nutzung von Daten unter 18-Jähriger zu untersagen.

Die App ist verspielter — und stärker auf Interaktion ausgelegt.

Messenger Kids bietet Videoanrufe, AR-Filter, Reaktionen, GIFs, Soundeffekte, Zeichenwerkzeuge und Spiele. Viele Kinder lieben das. Ping setzt bewusst auf einen ruhigeren Ansatz: keine Feeds, keine Likes, keine Streaks, keine öffentlichen Profile, keine Spiele und keine algorithmischen Empfehlungen.

Das macht Messenger Kids nicht zur falschen Wahl für jede Familie. Es kommt auf die Prioritäten an. Wenn es dir wichtig ist, wo die Daten deines Kindes gespeichert werden und wer die Infrastruktur langfristig kontrolliert — dann lohnt sich ein Blick auf die Alternative.

Worauf es bei einem Messenger für Kinder ankommt

Wenn du Optionen für dein Kind vergleichst, lohnt es sich, folgende Punkte zu prüfen:

Nur freigegebene Kontakte

kann dein Kind ausschließlich mit Personen schreiben, die du hinzugefügt hast?

Keine offene Suche

gibt es irgendeinen Weg, dein Kind über Suche oder Profil zu finden?

Keine unbekannten Nachrichten

sind unerwünschte Kontaktaufnahmen technisch ausgeschlossen, oder nur gefiltert?

Kein Plattform-Konto erforderlich

musst du ein Konto bei einem sozialen Netzwerk haben, um das Konto deines Kindes einzurichten?

Starker Datenschutz als Standard

ist Datensparsamkeit von Anfang an eingebaut — oder nur eine Option?

Wo werden die Daten gespeichert?

liegen die Nachrichten und Fotos deines Kindes auf europäischen Servern unter der DSGVO, oder auf Servern, die US-amerikanischem Recht unterliegen?

Kindgerechtes Design

wurde die App wirklich für Kinder entwickelt — und ist sie frei von Funktionen, die Kinder möglichst lange in der App halten sollen?

Wie Ping funktioniert

Ping hat zwei Seiten: eine für Kinder, eine für Eltern.

Für Kinder

Eine einfache, fröhliche Chat-Oberfläche, mit der Kinder so kommunizieren können, wie es sich für sie natürlich anfühlt — per Sticker, Zeichnung, Sprachnachricht, Foto (wenn von den Eltern freigegeben) oder Text. Dazu gibt es den Walkie-Talkie-Modus: Kinder schicken sich Sprachnachrichten, die automatisch nacheinander abgespielt werden — fast wie ein echtes Gespräch. Keine Algorithmen, keine Feeds, keine Likes. Einfach chatten.

Kinder melden sich per QR-Code an — keine Telefonnummer, keine E-Mail-Adresse, kein Passwort.

Für Eltern

Ein eigener Bereich, der durch eine Elternsperre geschützt ist. Hier richtest du deine Familie ein, gibst Kontakte frei und verwaltest Einstellungen wie Ruhezeiten, Foto-Freigabe, Sprachnachrichten und Gruppenchats. Du entscheidest, mit wem dein Kind schreibt. Ping erledigt den Rest.

Die Elternsperre ist bewusst zweistufig gestaltet: Eltern müssen einen Button gedrückt halten und anschließend eine kurze Rechenaufgabe lösen, bevor Einstellungen oder Anmeldung überhaupt erreichbar sind. So können Kinder — absichtlich oder aus Versehen — nicht auf den Elternbereich zugreifen.

Ping vs. Messenger Kids auf einen Blick

FunktionPingMessenger Kids
Speziell für Kinder entwickeltJaJa
Nur freigegebene KontakteJaJa
Keine öffentliche SucheKeineKeine
Keine Telefonnummer für Kinder nötigNicht erforderlichNicht erforderlich
Keine Werbung für KinderKeineKeine
Kein Meta-/Facebook-Konto erforderlichNicht erforderlichWird über Meta / Facebook verwaltet
Daten in Europa gehostetDeutschlandUSA (Meta)
Keine Datenverarbeitung durch ein WerbeunternehmenSafeCircles GmbH — kein WerbegeschäftMeta — Werbung ist das Kerngeschäft
Ende-zu-Ende-VerschlüsselungJaKeine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung — Meta kann Nachrichten zur Sicherheitsmoderation einsehen
Kindgerechte OberflächeFür Kinder entwickeltFür Kinder entwickelt
StickerKuratiert und kindgerechtJa (umfangreiche Bibliothek)
ZeichnungenJaJa
SprachnachrichtenJaJa
Walkie-Talkie-ModusJaNein
VideoanrufeNoch nicht — kommt baldJa (Einzel- und Gruppenanrufe)
SprachanrufeNoch nicht — kommt baldJa
AR-Filter und EffekteNeinJa
GIFsNeinJa
SpieleNeinJa
Fotos teilen (elterngesteuert)JaJa
Foto-Sicherheitsprüfung auf dem GerätJa (auf unterstützten Apple-Geräten)Nein
ElterneinstellungenIntegriertIntegriert (Eltern-Dashboard)
Ruhezeiten / SchlafmodusJaJa (Schlafmodus)
Gruppenchats (elterngesteuert)JaJa
Keine Engagement-MechanismenKeine Feeds, Likes, Streaks, Spiele oder AlgorithmenAR-Filter, GIFs, Effekte und Spiele vorhanden
Entwickelt und gehostet in EuropaDeutschlandUSA (Meta)
GeschäftsmodellFamilien-AboKostenloses Meta-Produkt

Ist Ping das Richtige für eure Familie?

Ping passt gut, wenn…

  • du möchtest, dass die Daten deines Kindes komplett außerhalb der Meta-Infrastruktur bleiben
  • du kein Facebook-Konto brauchen möchtest, um das Messaging deines Kindes zu verwalten
  • dir Datenschutz, Datensparsamkeit und europäisches Hosting wichtig sind
  • du eine einfache, ruhige Oberfläche ohne aufmerksamkeitsbindende Funktionen suchst
  • Video- oder Sprachanrufe im Moment keine Rolle spielen

Messenger Kids passt besser, wenn…

  • Video- und Sprachanrufe für die tägliche Kommunikation deines Kindes wichtig sind
  • eure Familie Facebook bereits nutzt und ihr eine eng verknüpfte Lösung wollt
  • dein Kind die AR-Filter, Spiele und GIF-Funktionen liebt
  • du dich mit Metas Dateninfrastruktur und Datenschutzbedingungen wohlfühlst

Ping im Überblick

Verfügbar für
iOS (App Store) · Android (Google Play)
Sprachen
Englisch, Deutsch, Französisch, Niederländisch, Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Finnisch, Portugiesisch (Brasilien)
Entwickelt und gehostet
Deutschland
Datenschutz
Nach den Grundsätzen der DSGVO entwickelt: Datensparsamkeit, Transparenz und datenschutzfreundliche Voreinstellungen
Verschlüsselung
Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten
Foto-Sicherheit
Auf unterstützten Apple-Geräten: Analyse direkt auf dem Gerät über Apples SensitiveContentAnalysis — keine Bilddaten verlassen das Gerät. Auf allen Plattformen: Eltern entscheiden, ob Fotos überhaupt geteilt werden dürfen.
Werbung
Keine
Datenverkauf an Dritte
Nie
Zugriff auf Gerätekontakte / Adressbuch
Nie
Telefonnummer für Kinder
Nicht erforderlich
Facebook-Konto erforderlich
Nein
Anmeldung Kinder
Nur per QR-Code
Kostenloser Testzeitraum
14 Tage
Nach dem Test
Familien-Abo

Häufige Fragen

Ist Ping so etwas wie Messenger Kids?
Ping und Messenger Kids haben einiges gemeinsam: Beide sind speziell für jüngere Kinder entwickelt, mit von Eltern freigegebenen Kontakten und ohne öffentliche Suche. Der entscheidende Unterschied liegt darin, wer dahintersteckt und wo die Daten landen. Messenger Kids ist ein Meta-Produkt — das Konto deines Kindes wird über die Meta-Infrastruktur und die Facebook-App verwaltet. Ping wird von der SafeCircles GmbH entwickelt, einem kleinen unabhängigen Unternehmen in Deutschland, ohne jede Verbindung zu einem Werbegeschäft. Die Daten deines Kindes bleiben in Europa, unter der DSGVO.
Zeigt Messenger Kids Werbung?
Messenger Kids zeigt Kindern keine Werbung. Meta gibt an, die Kinderdaten aus Messenger Kids nicht für Werbezwecke zu nutzen. Dennoch ist Messenger Kids ein Produkt von Meta — einem Unternehmen, dessen Kerngeschäft Werbung ist — und die erhobenen Daten werden innerhalb der Meta-Infrastruktur verarbeitet und unterliegen Metas Datenschutzbedingungen. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC hat Meta 2023 vorgeworfen, Eltern über den Datenzugang bei Messenger Kids getäuscht zu haben, und vorgeschlagen, Meta die Nutzung von Daten unter 18-Jähriger zu kommerziellen Zwecken zu verbieten. Ping hat keine Verbindung zu einem Werbeunternehmen.
Was kann Messenger Kids, was Ping (noch) nicht kann?
Messenger Kids bietet Video- und Sprachanrufe, AR-Kamerafilter, eine große GIF-Bibliothek und integrierte Spiele — Funktionen, die Kinder begeistern. Ping bietet derzeit keine Video- oder Sprachanrufe, AR-Filter, GIFs oder Spiele. Ping konzentriert sich auf einfaches, privates Messaging: Sticker, Zeichnungen, Sprachnachrichten und den Walkie-Talkie-Modus. Wenn Videoanrufe für die tägliche Kommunikation deines Kindes unverzichtbar sind, hat Messenger Kids hier klar die Nase vorn.
Warum hat Ping noch keine Videoanrufe?
Video- und Sprachanrufe stehen auf der Ping-Roadmap — Eltern haben dafür gestimmt. Wir haben uns bewusst für einen sorgfältigen Aufbau entschieden, bei dem Datenschutzarchitektur und Elterneinstellungen an erster Stelle stehen. Anrufe werden wir einführen, wenn wir das mit denselben Datenschutzstandards wie den Rest der App umsetzen können.
Brauche ich ein Facebook-Konto für Ping?
Nein. Ping hat keine Verbindung zu Facebook oder Meta. Eltern melden sich mit einer E-Mail-Adresse an. Kinder melden sich per QR-Code an. Ein Konto in einem sozialen Netzwerk wird an keiner Stelle benötigt.
Können Eltern die Nachrichten mitlesen?
Ping ist kein Überwachungstool. Eltern verwalten Kontakte, Berechtigungen, Sicherheitseinstellungen, Blockieren und Melden — aber sie erhalten keine Kopie der Chats in Echtzeit. Der Inhalt der Gespräche bleibt zwischen den Teilnehmenden privat. Wenn etwas nicht stimmt, können Kinder einen Chat direkt in der App melden oder einen Elternteil ansprechen. Wir glauben, dass Kinder einen privaten Raum verdienen, um mit den Menschen zu schreiben, denen sie vertrauen.
Können Fremde mein Kind über Ping kontaktieren?
Nein. Es gibt keine öffentlichen Profile und keine Nutzersuche. Kinder können nur Nachrichten von Kontakten empfangen, die ein Elternteil ausdrücklich freigegeben hat. Es gibt keine Möglichkeit, dein Kind zu finden oder zu kontaktieren.
Braucht mein Kind eine Telefonnummer?
Nein. Kinder melden sich per QR-Code an. Weder Telefonnummer noch E-Mail-Adresse noch Passwort sind für das Kinderkonto erforderlich.
Ist Ping sicher für Fotos?
Ja. Auf unterstützten Apple-Geräten nutzt Ping die SensitiveContentAnalysis von Apple, um Fotos vor dem Senden oder Anzeigen direkt auf dem Gerät zu prüfen. Wird ein Foto als potenziell sensibel erkannt, wird es blockiert oder unscharf dargestellt. Die Analyse findet vollständig auf dem Gerät statt — Bilddaten werden dafür nicht übertragen. Auf allen Plattformen können Eltern außerdem entscheiden, ob Fotos überhaupt geteilt werden dürfen.
Ist Ping kostenlos?
Ping kann 14 Tage kostenlos getestet werden. Danach läuft die App über ein Familien-Abo weiter. Es gibt keine Werbung und keinen Datenverkauf — das Abo ist das Einzige, womit Ping finanziert wird.
Wo ist Ping ansässig?
Ping wird in Deutschland entwickelt und gehostet. Alle Daten liegen auf europäischen Servern. Die App wurde nach den Grundsätzen der DSGVO entwickelt: Datensparsamkeit, Transparenz und datenschutzfreundliche Voreinstellungen.
Zeigt Ping Werbung?
Nein. Ping ist vollständig werbefrei — keine Banner, keine gesponserten Inhalte, kein verhaltensbasiertes Tracking.

Gib deinem Kind einen privaten Ort, um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, die ihm am Herzen liegen.

Keine Fremden. Keine Werbung. Keine unnötige Datensammlung. Nur die Menschen, denen eure Familie vertraut.

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